Was ist überhaupt eine Bachpatenschaft und wie kann ich Pate werden?

Die Bachpatenschaft ist eine ehrenamtliche Mitarbeit bei der Pflege und Entwicklung der Gewässer. Sie erfolgt im Rahmen eines Bachpatenschaftsvertrages und ist auf ein bestimmtes Gewässer oder einen bestimmten Gewässerabschnitt gerichtet. Vertragspartner sind der Bachpate und der Unterhaltungspflichtige (Verbandsgemeinde, Stadtverwaltung oder - wie in unserem Fall - die Kreisverwaltung). Dieser ist nach dem Landeswassergesetz zur Unterhaltung des betreffenden Gewässers verpflichtet.

Die typischen Tätigkeiten eines Bachpaten sind z.B.:

Bachpatenschaften sind allerdings kein Freibrief für eigenmächtiges oder gar eigennütziges Handeln am Gewässer. Der Bachpate hält sich an die Bestimmungen des Bachpatenschaftsvertrages.

Bachpaten können Vereine, Verbände, Interessengemeinschaften oder Schulen werden, die bereit und auch in der Lage sind, ein Gewässer über einen längeren Zeitraum ehrenamtlich zu betreuen und zu pflegen.

Wenn Sie sich für die Übernahme einer Patenschaft für einen Bach oder Fluß interessiern, informieren Sie sich zunächst bei der örtlich zuständigen Gemeinde-, bzw. Stadtverwaltung.

Liegt die Unterhaltungspflicht in anderen Händen, wird die Gemeinde bei der Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Unterhaltungspflichtigen (Land, Kreis oder Verband) behilflich sein. Interessenten für Bachpatenschaften können sich auch beim zuständigen Wasserwirtschaftsamt informieren.

Die Bachpaten finden dort bei organisatorischen und praktischen Problemen Unterstützung und Beratung.

Adressen für Rheinland-Pfalz siehe Links. 

 

[HOME]