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Neophyt Kanadische Goldrute   Solidago canadensis

Die Kanadische Goldrute breitete sich bereits sehr früh in unseren Regionen aus. Ursprünglich heimisch in Nordamerika und Kanada wurde sie auch bei uns als Gartenzierpflanze eingeführt. Schon nach kurzer Zeit überschritt diese Pflanze die Grenzen des Gartens und fing an sich im offenen Geläde auszubreiten. Durch ihre Anspruchslosigkeit an den Nährstoffgehalt des Bodengrundes ist sie an den unterschiedlichsten Flecken in der Natur zu finden. Ihre Dominanz gegenüber kleineren, heimischen Arten macht sich folgendermaßen bemerkbar: Die Kanadische Goldrute bildet über ihre Rhizome über 300 Sprosse auf nur einem Quadratmeter. Die später entstandenen Samen sind sehr gut flugfähig und werden zu Tausenden vom Wind zu neuen Standorten getragen.
Problematisch wird auch diese Pflanze an Gewässerufern. Ihr schnelles Wachstum verdrängt andere Bodendecker. Nach dem Absterben der oberirdischen Pflanzenteile im Winter, liegen die Uferbereiche brach und die mangelhafte Bodendurchwurzelung sorgt für Erosionsschäden an den betroffenen Stellen.

Die Bekämpfung muss mehrmals im Jahr und über einen längeren Zeitraum wiederholt werden. Große Flächen sollten gemulcht, Einzelpflanzen ausgegraben werden, da sich beim abreißen rasch neue Sprosse bilden können.

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